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Diese Kooperationsgruppe, bestehend aus Studenten der Macromedia Stuttgart und der Filmakademie Baden-Württemberg beschäftigte sich mit buddhistischen Lehren, der Askese und dem konzeptionellen „Nichts“. Ziel der Installation ist es, den Besucher auf einen inneren Weg zu bringen, an dessen Ende ihn ein kathartisches Erlebnis erwartet.
Der Weg führt durch eine weitgehend dunkle, interaktive Installation, in der es gilt, drei Stationen zu meistern. Der Besucher muss sich dabei mit sich selbst, der heutigen Welt, dem Streben nach gewissen Zielen und dem Zusammenhang zwischen der geistigen, inneren Welt und der materiellen, äußeren Welt auseinandersetzen.

Allerdings wird hier nicht der unangemessene Anspruch gestellt, dem Besucher eine Freifahrtskarte zur Erleuchtung zu schenken, vielmehr soll ein unbewusster Prozess iniziiert werden: Zunächst muss er sich überwinden, dann mit sich selbst auseinandersetzen, um schließlich zu erkennen. Diese Schritte werden von einer projezierten Glaskugel, die sich Stück für Stück zusammensetzt begleitet.

Atmosphärische Mönchsgesänge, tiefe Bässeund Glockenspiele führen den User über die einzelnen Stationen hin zur Klimax, der Vervollständigung und anschließenden Explosion der Glaskugel, die das Zurückkehren zum materiellen Nichts und die Abkehr von falschen Werten symbolisiert.

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