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Kannibalen sind die Zombies und Vampire von morgen!

Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied: Sie sind weder abnormal noch böse, sondern Menschen wie du und ich.

Was geschieht, wenn der Fortbestand der Spezies Mensch nur dann gesichert werden kann, wenn der Einzelne moralische Grenzen überwindet? Das Story Environment von “Well Done” begegnet dieser Grundfrage mit einem besonders ‘delikaten’ Szenario: In New Shelter City, einer unterirdischen Bunkermetropole, wird akute Nahrungsmittelknappheit durch die Institutionalisierung und Kultivierung von Kannibalismus überwunden. Eine für uns alptraumhafte Vorstellung wird zum unweigerlichen Bestandteil des alltäglichen Lebens. Welche Konsequenzen hat die Herabsetzung der Menschenwürde auf den Status eines Tieres, das kurz vor der Schlachtung steht? Welche Haltung gegenüber dem System entwickeln jene, die in ein solches Szenario hinein geboren werden, für die das Opfern von Menschen zur Erhaltung der eigenen Rasse so selbstverständlich ist wie die Viehhaltung in unserer heutigen Gesellschaft? Wie verändert sich eine Gesellschaft, wenn der Ausnahmezustand zum Alltag wird?

Die radikale Prämisse von “Well Done” wird kontrastiert durch eine Erzählweise, die mit archetypischen Charakteren und Motiven eine Identifikationsfläche für ein breit gefächertes Publikum bietet.

Wir erschaffen ein Story Environment mit dem Mutterformat einer Quality-TV-Serie, die drei goldene Regeln befolgt:

  • Wer ist der Nächste? Jeder Charakter kann zu jeder Zeit sterben, selbst aus dem Hauptcast. Das stetige Hoffen und Bangen um jeden Einzelnen ist essenziell für die Spannung der Serie.
  • Authentizität: Ein dystopisches Szenario als Projektionsfläche für eine Vielzahl von Analogien zu unserer Zeit.
  • Es gibt kein Schwarz und Weiß, kein Richtig oder Falsch, kein Gut und Böse. Es gibt nur unterschiedliche Auslegungen von Moral und konträre Haltungen in einer Gesellschaft im Ausnahmezustand. Die Reflexion spielt sich im Kopf des Zuschauers ab.