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Im Oktober 2013 kam heraus, dass die NSA das Handy von Angela Merkel überwacht. „Spionieren unter Freunden, das macht man einfach nicht“, empörte sich die gutgläubige Kanzlerin in dem naiven Glauben, dass ihr so etwas nicht passieren könne.

Auf Grund dieser Schlagzeilen und auch die aktuellen Debatten zum Thema Privatsphäre haben uns dazu gebracht die Thematik in einem Spiel aufzuarbeiten. Unsere Ausgangsfrage war, warum Barack Obama überhaupt an den persönlichen Informationen aus Angel Merkels Handy interessiert sein könnte. Ohne den moralischen Zeigefinger zu gebrauchen, ist es unser Anliegen, die Wahrheit hinter dem Vorfall auf satirische Weise aufzudecken. Die logische Antwort war nämlich, dass er in sie verliebt sein musste. Und wenn man Verliebt ist will man natürlich so viel wie möglich über seine Herzensdame wissen, nicht wahr?

 

Die wahre Begebenheit:

Barack Obama sitzt in seiner Rakete, fliegt durch das Weltall und versucht so viele Daten wie möglich zu sammeln. Überall wo er bereits Informationen gefunden hat, ist die Landschaft mit leuchtenden Regenbogen übersät. Das trifft auf die ganze Welt zu, bis auf Deutschland. Ausgerechnet der Ort, an dem seine geliebte Angela lebt. Er denkt angestrengt nach, wie er doch nur ihr Herz gewinnen könnte und kommt zu dem Ergebnis, dass er sie einfach besser kennen lernen muss. Aus dem Grund überrascht sie der schüchterne Barack mit einem Berg harmloser Geschenke. Per Fernsteuerung schickt er gleich eine Horde Spionageaugen in ihr Büro hinterher, um es damit auszukundschaften. Die Geschenke, die er Angela gemacht hat, dienen dabei als verstecke für die Augen. Sobald sie aktiviert sind, spähen sie Angelas Büro aus und finden beispielsweise heraus, was sie sich für Notizen macht oder werfen einen verstohlenen Blick in ihr Dekolleté.

Wenn Baracks Spionage gelingt, kann er Angela endlich mit dem perfekten Geschenk beglücken und ihr Herz gewinnen. Werden seine kleinen Helfer von ihr entdeckt, wird sie nicht gerade erfreut reagieren und Barack den Laufpass erteilen. Ungeliebt fliegt er in die Weiten des Alls davon.

 

Spielmechanik

Der Spieler schlüpft in die Rolle von Barack und steuert die Augen. Durch Klicken auf den Weg, folgen die Augen dem Mauszeiger – immer als Gruppe. Sobald sie an einem Geschenk vorbei kommen, wird eins von ihnen von diesem angesogen und ist von dahin unsichtbar für Angela. Die Schwierigkeit besteht darin, nicht in Angelas Sichtfeld hineinzulaufen. Wenn alle Augen erfolgreich versteckt wurden, können sie durch Klicken aktiviert werden. Als Feedback sendet das jeweilige Auge ein Foto, das seinem Sichtbereich entspricht, zu Baracks Rakete. Das macht Barack glücklich.