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LUX - die Spieleprojektion im öffentlichen Raum

Durch Projektion wird die Fassade des Stuttgarter Literaturhauses zum Spielfeld eines für jeden zugänglichen Computerspiels.

LUX brachte der Landeshauptstadt Stuttgart einen einmaligen, kontemporären Spielplatz in den urbanen Raum: Durch Projektion wurde das Literaturhaus zum Spielfeld eines für jeden zugänglichen Computerspiels. Dieses nutzte dessen Architektur als Grundlage für sein Design und stand thematisch mit der Funktion des Gebäudes in Verbindung. Die Kombination aus Projection Mapping, dem Spiel und der thematischen Verbindung zum Gebäude ist in dieser Form bislang einzigartig.

LUX begeisterte Passanten durch den entstehenden Spafl und seiner interaktiven Gestalt. Es lud zum mitspielen ein und lies die Partizipanten immersiv in die Spielewelt abtauchen.

Mitten im tristen, grauen Februar war es das Ziel, die Menschen in der Stadt mit etwas buntem und fröhlichen zu überraschen. Doch nicht nur visuell wollte LUX Farbe in die Stadt bringen: Eine Stadt wird vor allem dann bunt, wenn verschiedene Gedanken und Ideen zugelassen, angehört und umgesetzt werden.

Beim Spiel ging es darum, Gedanken zu befreien und zum Leben zu erwecken. Ein Gehirn, welches sich visuell im Gebäude befindet, sendet Gedanken an dessen Vorderseite, die Fenster - die Gedanken kommen vom Unterbewusstsein ins Bewusstsein. Der Spieler steuert über Armbewegungen den Character "lux". Er muss mit ihm die aufkommenden Gedanken treffen und somit befreien. Je mehr Gedanken befreit, zum Leben erweckt wurden, desto bunter und chaotischer wird die Welt des Spieles, wird die Stadt.

"ES RUHEN IN DIR
GEDANKEN UND IDEEN.
NUR DU KANNST SIE WISSEN
FÜHLEN UND SEHEN.
VERSTEHEN.

SETZT DU SIE FREI
BEGINNEN SIE ZU LEBEN.
WERDEN FARBE UND FORM
BEGINNEN ETWAS ZU BEWEGEN."